02.07.2019

Hufeland-Preis 2019 ausgeschrieben

Wer bedeutende Forschungsleistungen in der Präventivmedizin bzw. der Versorgungsforschung vorzuweisen hat, ist aufgerufen, sich bis zum 31. Oktober 2019 um den diesjährigen Hufeland-Preis zu bewerben. Teilnahmeberechtigt sind (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte mit einer deutschen Approbation, gegebenenfalls gemeinsam mit bis zu zwei Co-Autoren. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, gestiftet von der Deutschen Ärzteversicherung. In der Stiftung sind außerdem die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. vertreten.

Die Arbeit muss ein Thema der Gesundheitsvorsorge bzw. der auf Prävention bezogenen Versorgungsforschung zum Inhalt haben. Das Spektrum umfasst beispielsweise methodische Beiträge zur Erfassung von Gesundheitsrisiken, gesundheitserzieherische Aspekte oder Umwelteinflüsse auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Das Preisrichtergremium bilden Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen. Gegebenenfalls kann der Preis auch auf zwei als gleichwertig anerkannte Arbeiten aufgeteilt werden.

Seit der ersten Preisverleihung im Jahr 1960 wurden über 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Hufeland-Preis geehrt. Benannt ist er nach dem deutschen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836), der sich als Professor der Universität Berlin und preußischer Staatsrat unter anderem auf dem Gebiet der Sozialhygiene engagierte.

Zur Ausschreibung "Hufeland-Preis 2019"